LKV-Milchlabor setzt auf E-200 Kühlmaschine von Thermo King

Sie ist leise und emissionsfrei: Die neu eingeführte Transporter-Kühlmaschine E-200 von Thermo King überzeugt im Praxiseinsatz, wie die Servicepartner des Herstellers berichten. „Ein wichtiges Anwendungsfeld der E-200 ist die Auslieferung von Kühlgut auf der letzten Meile“, sagt Thermo King-Händlersprecherin Katrin Koch. „In Kombination mit einem Elektro-Van ermöglicht die E-200 sogar eine 100 Prozent emissionsfreie Kühltransport-Lösung.“ Das Aggregat verfügt über einen Inverter und einen Kompressor mit variabler Drehzahl für konstante Kühlleistung. Die Kühleinheit ist damit unabhängig von der Leistung des Fahrzeugmotors. Ganz gleich, ob Diesel- oder Elektro-Transporter: Diese Unabhängigkeit schätzen auch Kunden wie den Landeskontrollverband (LKV) Weser-Ems e.V. Denn die E-200 muss bei Diesel-Fahrzeugen nicht über einen verschleißanfälligen Keilriemen per Nebenabtrieb versorgt werden. Damit erhöht sich die Ausfallsicherheit der Fahrzeugkühlung – ein entscheidendes Argument für Anwender wie den LKV. Als Dienstleister für die Molkereien und der Landwirtschaft ist der Verband werktäglich mit Kühlfahrzeugen unterwegs und sammelt Milchproben für die Qualitätskontrolle im Milchlabor Weser-Ems. Ausfallsicherheit steht da an erster Stelle.

Der LKV ist im Auftrag der Landwirtschafts- und Molkereibetriebe im gesamten Bereich Weser-Ems für die Untersuchung von Rohmilchproben zuständig. Rund um die Uhr sammeln die Molkereien die Milch von den Höfen und ziehen bei jeder Abholung eine Milchprobe zur Qualitätsprüfung. Diese Proben und zusätzliche Proben aus der Milchkontrolle werden im Milchlabor des LKV untersucht. Monatlich testen die Laborexperten des LKV rund 120.000 Anlieferungsproben der Molkereien sowie 330.000 Proben aus der Milchkontrolle. Hierfür ist ein Fuhrpark mit insgesamt fünf Kühlfahrzeugen unterwegs, deren Laderäume mit Aggregaten von Thermo King aktiv gekühlt werden. „Zwar müssen nur die Molkereiproben bei 4 Grad Celsius gekühlt transportiert werden. Aber auch bei den konservierten Proben der Milchkontrolle kommt uns der temperierte Transport entgegen. Um maximal flexibel zu sein, haben wir deshalb alle Fahrzeuge mit Kühlausbau ausstatten lassen“, sagt der zuständige Logistikleiter Johann Bartels vom Milchlabor Weser-Ems eG.

Keine mechanische Anbindung zum Fahrzeugmotor

Bei rund 100.000 Kilometern durchschnittlicher Laufleistung jährlich pro Fahrzeug wird der Fuhrpark stark beansprucht. Gleichzeitig müssen die Fahrzeuge sehr zuverlässig sein, denn täglich muss eine Vielzahl von Milchproben untersucht werden, deren Ergebnisse für die Milchgütebewertung bei den Molkereien fristgerecht benötigt werden. Die Ergebnisse der Milchkontrolle sind für das Management der landwirtschaftlichen Betriebe unverzichtbar. Damit sind Ausfälle von Kühlfahrzeugen ein großes Risiko, das aus Sicht des Anwenders möglichst vermieden werden muss. Deshalb setzte der LKV beim jüngsten der fünf Mercedes Sprinter nun erstmals auf die E-200 Kühlanlage. Das neue Aggregat von Thermo King benötigt keinen Hauptkompressor mit direktem Antrieb über den Fahrzeugmotor mehr. Damit ist die aufwendige mechanische Anbindung an den Fahrzeugmotor über einen verschleißanfälligen Keilriemen nicht mehr nötig – und diese Lösung hat auch den Anwender überzeugt. „In der Vergangenheit hatten wir immer wieder Probleme mit Kompressorhalterungen und verschlissenen Keilriemen, Spannrollen oder Lagern“, erzählt Hermann Harms, einer der zehn Fahrer, der werktäglich für das Milchlabor unterwegs ist.

Optional: Zusätzliches Batteriepaket

Die E-200 von Thermo King erhöht die Ausfallsicherheit zusätzlich. Denn es sind weit weniger Verschleißteile verbaut als bei herkömmlichen Konstruktionen, bei denen der Kältemittelverdichter die Kühlmaschine per zusätzlichem Keilriemen am Nebenabtrieb direkt an die Kurbelwelle des Fahrzeugmotors angebunden ist. „Des Weiteren kann die E-200 optional mit einem zusätzlichen Batteriepaket ausgestattet werden, womit die Kühlmaschine auch bei abgestelltem Fahrzeugmotor noch bis zu 45 Minuten vollkommen autark weiterkühlen kann“, sagt Oliver Serafin, vom zuständigen regionalen Thermo King-Dienstleister Große Kracht GmbH & Co. KG. Ein weiterer Vorzug sei zudem die BlueBox Telematik-Einheit, die optional installiert werden kann. „Über diese Telematik kann die Laderaum-Temperatur sowie Positionsdaten und verschiedene Maschinenparameter auf dem TracKing Portal von Thermo King online abgerufen und dokumentiert werden – ein wichtiger Nachweis, der bei Qualitätsmanagement-Audits eine immer größere Rolle spielt.“

Weitere Informationen: www.thermoking.de

Die E-200 im Einsatz, installiert auf einem Mercedes Sprinter (Bildquelle: LKV Weser-Ems e.V.)


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